Logo
    Silikat Silicate 
Sie befinden sich hier: Aktuelle Themen » Oberflächenveränderungen » Metall / Beläge » Silikat

Metall / Beläge - Silikate und andere mineralische Verbindungen

Art der Oberflächenveränderung
Je nach Ausmaß der Rückstände, Instrumententyp und Oberflächen­beschaffenheit können sich hell bis dunkelgraue flächige, fleckige oder punktuelle Beläge/Verfärbungen zeigen. Die visuelle Erkennbarkeit kann durch die Sterilisation noch verstärkt werden.
 
Herkunft & Ursachen       

Unzureichend entfernte Prozesschemikalien (evtl. Spülschatten, falsche Beladung) bei der Zwischen- und/oder Schlussspülung.

Empfehlungen zur Beseitigung       

  • Durch Abreiben mit fusselfreiem Tuch.
  • Durch saure Grundreinigung mit vom Hersteller empfohlenen Spezialreinigern.

Maßnahmen zur Vermeidung       

Ausreichende Zwischen- und/oder Schlussspülung mit VE-Wasser garantieren sowie ggf. Beladung korrigieren. Herstellerhinweise zur Demontage und Reinigung strikt beachten!

Kein Einfluss auf Materialeigenschaften. Ein Patientenrisiko kann nicht ausgeschlossen werden, wenn die Prozess­chemikalienrückstände die Herstellerangaben im Schlussspülwasser über­schreiten.

Bewertung evtl. Risiken       

Die Unbedenklickkeit des Schlussspülwassers muss im Rahmen der Validierung geprüft und bestätigt werden.

Insbesondere bei ophthalmologischen Instrumenten kann durch Alkali- und Tensidrückstände ein Patientenrisiko wegen Verätzungsgefahr bestehen.    

Typische Silikatverfärbungen in der Spülkammer und auf der Instrumentenoberfläche durch silikathaltige Reiniger oder zu hohen Kieselsäuregehalt im Wasser.
Typische Silikatverfärbungen auf der Instrumentenoberfläche nach der Dampfsterilisation durch zu hohen Kieselsäuregehalt im VE-Wasser.
Glänzende Schwarzfärbung, Ursache: Reaktion der Metalloberfläche bei der Sterilisation aufgrund von Neutralisationsmittelrückständen (Zitronen- oder Phosphorsäure).
Matte Schwarzfärbung (Oberfläche angeheizt). Ursache: Reaktion der Metalloberfläche bei der maschinellen Aufbereitung, aufgrund einer Überdosierung der Neutralisationsmittels auf Phosphorsäurebasis.