• Beispielautor

Der beste Weg zum Werterhalt ist ein gemeinsamer!

Stellen Sie sich vor:


Auf einem Kongress hören Sie einen Vortrag über Lochkorrosionen, Hygieneskandale, Klinikschließungen.

Sie intensivieren die visuelle Kontrolle und sehen vereinzelt – Ablagerungen! Was nun? Der Fachberater für Prozesschemie ist zufällig im Hause. Er überprüft die eingesetzte Chemie sowie deren Konzentrationen ohne negativem Ergebnis. Dazu gibt er den Hinweis, dass es an der Wasserqualität liegen könnte. Der Service Techniker für die RDG ist zur Routinewartung da – die Wasserqualität ist in Ordnung, eventuell liegt es an der Dampfversorgung. Der Sterilisator wird gerade vom Hersteller revalidiert und der Techniker wiederum vermutet, da die Dampfqualität der EN 285 entspricht, dass es an der Materialqualität vom Instrument liegen könnte. Der Instrumentenhersteller ist im Ausland ansässig und telefonisch schwierig zu erreichen. Da aber die Ablagerungen nur vereinzelt auftreten und auf bestimmten Instrumenten, scheint kein systematischer Fehler vorzuliegen. Was nun?


In der täglichen Praxis erbringen die Parameter der Aufbereitung ein stabiles und unauffälliges Ergebnis. Die Instrumente werden optisch überprüft und Oberflächenveränderungen sind nicht an der Tagesordnung. Die Validierung der Verfahren prüft die Reinigungsleistung und die Biokompatibilitätswerte für die zulässige Konzentration an Restchemie.

Trotzdem können plötzlich Veränderungen auftreten. Die Ursachenfindung ist nicht immer einfach, da zahlreiche Einflussfaktoren ursächlich sein können. Eine Lokalisierung eben dieser Einflussfaktoren gleicht unter Umständen dem Weg durch ein Labyrinth. Es gibt Seitenwege und Sackgassen, die Situation ist manchmal unübersichtlich und doch kann das Ziel hinter der nächsten Ecke liegen.

Wer wird angesprochen, Hersteller der Chemie oder doch eher der Gerätehersteller? Oder sollte doch der Instrumentenhersteller angesprochen werden? Welche Informationen benötigen die Parteien und wer koordiniert die Kommunikation zwischen der Industrie? Diesen und weiteren Fragen muss sich der Anwender stellen, zudem gibt es kein einheitliches Formular mit benötigten Informationen so dass sich die Zeitspanne bis zur Ursachenfindung meist verzögert, weil noch Rückfragen beantwortet werden müssen.

Es gilt dabei unnötige Sackgassen zu vermeiden und aus der Vogelperspektive das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren. Der neu entwickelte Prozesserfassungsbogen des AKI hilft alle Fragestellungen des gesamten Prozesses zu reflektieren und dadurch mögliche Wechselwirkungen besser einzuschätzen.


Hier geht direkt zum Erfassungsbogen

https://www.a-k-i.org/service




Über den Autor

Beispielautor ist Gründungsmitglied des AKI und beschäftigt sich seit knapp 30 Jahren mit Themen rund um Aufbereitung und Werterhalt von Instrumenten. EIn Mann aus der Praxis für die Praxis.

Impressum | Datenschutz ________ | Copyright © 2020 – Arbeitskreis Instrumentenaufbereitung

  • facebook AKI